04.06.2009

Gedanken über sympto

Hallo Du

Wir sind gerade dabei, mit Extennisstar Manuela Maleeva (Vorgängerin von Hinggis) eine Video zu drehen, um die Frauen mit den bösen Nebenwirkungen von Pille aufzuschrecken. Die Apotheken haben überhaupt kein Interesse an sympto, weil da kein Business drin liegt.

BITTE, bitte mach uns einen positiven Kommentar auf dem iPod (war nur ganz kurz für 17 CHF): es ist ja genau das, was Du mittlerweile schon seit Jahren kennst. Das Probieren funktioniert nur mit Amerikanerinnen, so habe ich es verstanden. Wenn du meinst, du bräuchtest eine  "Lite" Version, kann ich Dir einen Code schicken, Du weisst vermutlich besser wie das geht.

Wir hatten eine Amerikanerin, die anfangs einen sehr schlechten Kommentar hinterlassen hat (too complicated): auf dem Backoffice findet man aber diese Person schnell und mittlerweile hat sie angesichts der Backoffice-Hilfe ihr Rating total optimiert, ohne dass ich sie darum gebeten hätte.

Wir werden im Herbst, wenn wir alle Trümpfe auf der Homepage haben, eine Pressekonferenz in Lausanne organisieren. Ich habe auch im Zusammenhang mit Céline beim Tagi interveniert mit einem Leserbrief und eine Pressecommuniqué an die Welsche Presse geschickt mit genau der Botschaft, die Du formulierst. Aber die Presse schneidet uns seit Jahr und Tag, darüber haben wir uns glaub' ich einmal unterhalten: es widerspricht der gängigen Feminismusideologie, dass es eine sichere Alternative gibt.

Unsere Chance ist wirklich das iPhone /iPod, auf dem wir demnächst das Love Game mit sämtlichen Filmen gratis anbieten, um die Leute, auch Männer, auf sympto aufmerksam zu machen. Ziel: dort eine Community zu gründen. Die Stimme auf dem sympto easy ist übrigens meine Tochter, die in Berlin wohnt und etwa sechssprachig ist.

Irgendetwas, Du bist nicht die Einzige, hindert die Frauen daran, in der Oeffentlichkeit für die symptothermale Methode einzustehen. Wenn es (wie Tagi in der Affaire Céline) um die Pille geht, dann schreien alle wild vor Freude über "das einzige absolut sichere Verhütungsmittel" und "die grösste Errungenschaft für die Frau". Vor kurzem hatte mir eine grüne Nationalrätin anvertraut, die Hormonspirale sei absolut top, denn dadurch würde sie das Grundwasser weniger verunreinigen als mit der Pille und dann habe sie erst noch keine Periode mehr... ich stehe gerne vor die Frauen in die Oeffentlichkeit und werbe für diese Alternative, aber irgendwo denke ich, sollten die Frauen aufwachen. Irgendwie sind sie noch nicht im Zeitalter der Aufklärung angelangt. Wie machen wir das? Deine Mund-zu-Mund-Werbung für die Alternative hatte schon Rötzer damals, aber sie hat sich in der Oeffentlichkeit nicht durchgesetzt. Natürlich haben wir trotz Aufmachung hauptsächlich reifere Semester (auf Facebook bis 45 Jahre). Ist schon seltsam, dass Du dieser Werbung nie begegnet bist.

Alles Gute und bis bald
Harri

Céline, durch Pille schwerstgeschädigt

Ja, diese Geschichte mit Céline, die wegen der Yasmin-Pille schwerstgeschädigt für ihr ganzes Leben ist, sollte aufgeklärte Frauen dazu veranlassen, sich nach den Pillenalternativen zu erkundigen. Aber nichts geschieht, weder hier auf dem Facebook noch in der Presse. Die Lungenembolie von Céline ist wie ein Flugzeugabsturz, den man bedauert, der uns aber nicht daran hindert, weiter zu fliegen. Wir lassen uns im leben durch hinkende Vergleiche beruhigen. Ohne Fluzeug komme nicht nicht über den Atlantik, ohne Pille kann eine Frau jedoch problemlos verhüten mit der ST-Methode. Das wird aber nirgends gesagt und Bayer bemüht sich, darauf hinzuweisen, dass das Produkt nicht aus dem Markt zurückgezogen wird und dass sämtliche Vorkehrungen bezüglich der Aufklärungspflicht in den Unterlagen erfüllt worden sind.

Harri

27.02.2009

Santé dans les écoles vaudoises

Messieurs

Nous vous remercions de votre prise de position que nous avons reçue voici quelque jours. Notre Fondation se permet de réagir sur le blog de sympto et de discuter vos faux arguments devant un public averti. Ceci dit, vous n'avez visiblement pas étudié les testes cliniques de l'AST de notre site sympto.ch et tenu compte de ce que nous vous avions écrit dans notre dernier email, à savoir:

"A toute fin utile je me permets de vous signaler que dans le dernier ouvrage gynécologique de référence « Gynäkologie und Geburtshilfe », Berhard Uhl, Edition Thieme, 2006, l'approche symptothermique est mentionnée avec un taux de fiabilité de Pearl de 0,5 (page 474). Elle mérite donc d'être connue par le large public tout comme la pilule contraceptive et ses dérivés."

Comment osez-vous dire que l'efficacité de l'AST reste à démontrer? D'autres études cliniques récentes sur trouvent sur notre site sympto.ch. Vos affirmations bafouent l'esprit et le principe même d'une société éclairée.

Quant à la complexité, c'est encore un autre préjugé tout aussi faux. Est-ce que vous avez des preuves scientifiques de ce que vous avancez?

Vous dites de plus "aborder le toucher vaginal dans un contexte de classe est inadéquat". D'abord, il s'agit d'une autopalpation faite par la fille et non du toucher vaginal, acte médical, confusion qui souligne bien votre ignorance en la matière. L'autopalpation n'est pas du tout au centre de l'AST mais elle fait partie de la connaissance que la fille peut avoir de son corps. Ce point a même été confirmé dans la prise de position récente de Profa par rapport à l'AST. Ensuite, les éducatrices sexuelles abordent régulièrement "la double pénétration d'une femme par deux hommes". D'où vient donc cette pudibonderie par rapport à l'autopalpation qui est une possibilité saine de la femme tandis que la double pénétration est un fantasme qui, je le regrette, semble avoir trouvé ses lettres de noblesse dans le milieu scolaire?

Tôt ou tard, ce genre de fausse argumentation retombera sur vous, si ce n'est pas demain, dans quelques mois ou années.

Je ne tiens pas à vous blesser,  tel n'est pas mon propos, mais à vous répondre par des arguments justes qui, en effet, peuvent être blessants si vous n'êtes pas en mesure de vous remettre en question.

Recevez, Messieurs, mes salutations distinguées

 

Dr. Harri Wettstein